Das unsichtbare Problem: Keime auf herkömmlichen Computermäusen
Standard-Computermäuse sind konstruktionsbedingt eine Brutstätte für Mikroorganismen. Ritzen, Fugen zwischen Tasten und Scrollrädern bieten ideale Bedingungen für Bakterien wie Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa oder sogar multiresistente Erreger (MRE). Studien aus dem klinischen Umfeld zeigen wiederholt, dass Eingabegeräte zu den am häufigsten kontaminierten Flächen im medizinischen Bereich gehören und gleichzeitig zu den am seltensten gründlich gereinigten.
Das liegt nicht an mangelnder Sorgfalt des Personals. Es liegt an der Bauweise. Herkömmliche Mäuse lassen sich schlicht nicht desinfizieren, ohne dauerhaften Schaden zu nehmen. Flüssigkeiten dringen ein, Desinfektionsmittel greifen Oberflächen an, und das gründliche Abwischen zwischen Rillen und Knöpfen ist kaum möglich und oft auch zeitlich nicht realisierbar.
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